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Fokussieren / Zoomen

Tips und Tricks > Digicam Handhabung

Fokussieren und Zoomen: Scharfe Bilder ganz nah

Was ist die richtige Einstellung für gute Bilder?

Von der Fülle an Funktionen moderner Digicams fühlt sich der Einsteiger oft überfordert. Wann benutzt man die Blendenautomatik, in welcher Situation sollte man den Kontrast verstärken und wann kann man die Auflösung herabsetzen? Keine Angst vor den Menüs



Fokussieren und Zoomen: Scharfe Bilder ganz nah

Kaum eine Kamera kommt heute noch ohne Autofokus auf den Markt. Für Gelegenheitsfotografen und Einsteiger ist diese Funktion unbezahlbar: So können sie sich voll auf den Bildausschnitt konzentrieren.Allerdings gibt es auch Tücken: Möchte der Einsteiger zwei Personen aus kurzem Abstand fotografieren, kommt es vor, dass die Kamera, die normalerweise auf die Bildmitte scharf stellt, genau zwischen den beiden Personen hindurch fokussiert und auf „Unendlich“ scharf stellt. Hier muss der Fotograf eingreifen. Bei praktisch allen Kameras lässt sich die Scharfstellung speichern. So fokussiert man zunächst auf eine Person, drückt den Auslöser nur halb durch und hält ihn in dieser Stellung, während man den gewünschten Bildausschnitt wählt. Erst dann wird der Auslöser ganz durchgedrückt. So können auch Objekte, die sich nicht in der Bildmitte befinden, scharf aufgenommen werden.
Komfortable Kameras erlauben es aber auch, die
Fokussierung auf ein beliebiges Feld in einer Matrix zu legen, was die Schärfespeicherung überflüssig macht. Manuelle Scharfstellung lässt sich bei den kompakten Digitalen nicht ganz so bequem am Objektiv vornehmen wie bei Spiegelreflex-Kameras, sondern muss meist über Tasten gesteuert werden. Auf sie weicht der Fotograf dann aus, wenn der Autofokus bei mangelndem Kontrast oder bei schlechten Lichtverhältnissen mit der Scharfstellung Probleme hat. Nur wenige Kameras haben ein Hilfslicht und schaffen es, auch bei Dunkelheit richtig zu fokussieren. Von Vorteil kann die manuelle Scharfstellung auch dann sein, wenn man mit der Kamera schnell auf ein bewegtes Motiv reagieren möchte. Oft ist es nicht die Auslöseverzögerung, die verhindert, dass man ein Motiv rechtzeitig aufs Bild bannen kann, sondern die automatische Fokussierung, die sich nicht recht entscheiden kann.Zoom Die Kamerahersteller werben meist mit einem großen Zoombereich ihrer Geräte, wobei sie optisches und digitales Zoom multiplizieren. Sie geben das 3fach optische und 4fach digitale Zoom einer Kamera dann als 12fach-Zoom aus. Ignoriert wird dabei, dass nur beim optischen Zoom wirklich die Brennweite verändert wird.
Das
digitale Zoom hingegen vergrößert einen Bildausschnitt nur rechnerisch, was aber die Bildqualität verringert. Denselben Effekt erzielt man mit einer Bildverarbeitungs-Software. Die Ausschnittvergrößerung kann also jederzeit später am PC durchgeführt werden. Das digitale Zoom der Kamera sollte man deshalb im Menü besser ausschalten und nur in Ausnahmefällen benutzen.


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